Neue Seen Emscher Modul III - Detailuntersuchung

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  • Planung: 2008-2009
  • Bearbeitung: 2009
  • Auftraggeber: Technische Universität Darmstadt
  • Flächengröße: Untersuchungsraum 173 ha

Die Emschergenossenschaft und die TreuHandStelle für Bergmannswohnstätten im rheinisch-westfälischen Steinkohlenbezirk beabsichtigen langfristig, Poldersysteme für Entwässerungsmaßnahmen umzunutzen. Es wird angestrebt, Pumpenleistungen zurückzufahren und an geeigneten Stellen „Neue Seen für das Emschertal“ zu entwickeln. Die TU Darmstadt wurde 2007 als Planer damit beauftragt, erste grundlegende Untersuchungen innerhalb eines Forschungsprojektes hierzu durchzuführen. Hieraus haben sich auf Grundlage der Flächennutzungskartierung und entsprechender Grundwasserstände durch eine Verschneidung im geografischen Informationssystem drei Flächen heraus kristallisiert, wo eine Befahrung mit Vertreten der Emschergenossenschaft, des RVR, der TU Darmstadt und des Büro Dreckers als Umweltplaner stattfand. Hierbei handelt es sich um Flächen in Bottrop (Bottrop-Boymannsheide), Gelsenkirchen (Gelsenkirchen-Sutumer Feld) und Herne (Herne Holper Heide).
Für diese drei Standorte wurde eine umweltbezogene Raumanalyse durchgeführt. Es wurden folgende Grundlagendaten ausgewertet: planerische Vorgaben, Biotop- und Nutzungstypen, Auszug aus dem Liegenschaftskataster und Grundstückswertermittlung. In einer Potentialabschätzung unter Berücksichtigung des Grundwassermodells wurden Empfehlungen für die Verwirklichung eines geplanten Sees am jeweiligen Standort aus umweltplanerischer Sicht gegeben.