Felssicherung im Hönnetal - DB-Strecke 2853
- Bearbeitung: 2005 - 2008
- Auftraggeber: DB Projektbau GmbH
Im Hönnetal waren entlang der DB-Strecke Menden – Neuenrade (2853) in mehreren Teilbereichen Felssicherungsmaßnahmen an den steilen, bis an die Trasse reichenden Felsböschungen durchzuführen. Die Maßnahmen sind erforderlich, um einen betriebssicheren Zustand der Strecke im Sinne des § 4 (1) des Allgemeinen Eisenbahngesetzes zu gewährleisten. Im Einzelnen wurden acht zu sichernde Bereiche untersucht, für die jeweils differenzierte Sicherungsmaßnahmen vorgesehen sind.
Zur Bewältigung der mit einzelnen Sicherungsmaßnahmen einhergehenden Eingriffe in Natur und Landschaft wurde im Rahmen des Antragsverfahrens der DB Netz AG ein Landschaftspflegerischer Begleitplan erstellt. Da zudem einige der zu sichernden Felsbereiche innerhalb des FFH-Gebietes „Hönnetal“ liegen, wurden Auswirkungen der jeweiligen Maßnahmen auf wertgebende Bestandteile des FFH-Gebietes im Rahmen einer FFH-Verträglichkeitsuntersuchung geprüft. Grundlage für alle Untersuchungen war die Durchführung floristischer und vegetationskundlicher Erhebungen einschließlich der Erfassung von Flechten und Moosen. Für einen Felsbereich konnten erhebliche Auswirkungen auf die Felsvegetation nicht ausgeschlossen werden, so dass ein FFH-Ausnahmeverfahren erforderlich war.
Die Einhaltung der umweltfachlichen Nebenbestimmungen der Planfeststellungsbeschlüsse, insbesondere im Hinblick auf eine Schadensvermeidung im FFH-Gebiet, wurde durch das Büro Drecker im Rahmen einer umweltfachlichen Begleitung und Kontrolle der Baumaßnahmen (ökologische Bauaufsicht) für alle Sicherungsbereiche gewährleistet. Für einen Felsbereich werden zudem die Folgewirkungen der Baumaßnahme im Rahmen eines Monitorings untersucht.









