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Bahnhofsumfeld Nordhorn

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  • Wettbewerb Typ: Mehrfachbeauftragung
  • Bearbeitung: 2010
  • Auftraggeber: Stadt Nordhorn

Das Projektgebiet ist Bindeglied zwischen dem Bahnhof und dem Sanierungsgebiet „NINO“. Stellt sich das Areal momentan noch als reiner Verkehrsraum dar, soll es in Zukunft sowohl gestalterisch als auch funktional, beide Bereiche zu einer Einheit zusammenfügen. Die veränderte Verkehrsführung schafft einen sich aufweitenden Raum für eine reine Rad- und Fußwegverbindung mit Promenaden-Qualität und stellt damit die Fortsetzung der aus dem Sanierungsgebiet kommenden Hauptachse dar. Zwischen Ihnen fungiert ein zentraler Platz als Verteiler für die Fußwegeverbindungen und ist zugleich Vorplatz für das Gebäude der VHS Grafschaft Bentheim.
Eine Sequenz aus Rasenflächen und Hochbeeten mit Stauden- und Strauchbepflanzung strukturiert den Bereich der Promenade. Als Abgrenzung zum Schienenraum begleitet eine 1,5m hohe Hecke die Achse, in der sich wiederholende Gabionenlemente die Sequenz des Mittelstreifens wiedergeben.
Das dort momentan vorhandene Natursteinpflaster wird aufgenommen und im Bereich um die Hochbeete sowie in den Gabionen wieder verwendet.
Der zentrale Platz wird begrenzt durch polygonförmige, einseitig aufgekantete Gräserpflanzungen. Dieses raumbildende Element zieht sich durch das gesamte Entwurfsgebiet und wiederholt sich in der Nähe des Kreisverkehrs und am Bahnhof.
Die schattenspendenden Bestandsbäume auf dem Platz werden durch großzügige höher gelegene Pflanzbeete mit umgebenden Sitzmauern eingefasst und geben dem Platz Aufenthaltsqualität.